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Motorrad Reifen

Die Lebensdauer eines Motorrad-Reifens ist, im Gegenteil zum Pkw-Reifen, begrenzt. Die Reifenhersteller empfehlen einen Reifen, der fünf bis sechs Jahre alt ist, wegzuwerfen, weil der Reifen auch beim Stillstand altert. Achtung: Ist eine Laufrichtung durch Pfeile auf der Seitenwand des Reifens angegeben, muss das Rad beim Fahren in Pfeilrichtung rotieren.

Die Laufleistung ist die Strecke, die ein Reifen vom Neuzustand bis zum notwendigen Wechsel zurücklegt. Bei Straßenreifen ist spätestens beim Erreichen der Mindestprofiltiefe ein Wechsel notwendig - umgangssprachlich: „das Profil ist abgefahren“.

Beim Motorradreifen hängt die erreichbare Laufleistung von vielen Faktoren ab, einige davon sind:

    Reifenfabrikat
    Reifentyp (Sport, Sporttouring, Enduro)
    individuelle Fahrweise - häufiges Beschleunigen und Bremsen erhöht den Verschleiß
    Geschwindigkeit - bei sehr hohen Geschwindigkeiten steigt der Verschleiß stark an
    Reifendruck - bei falschem Reifendruck steigt der Verschleiß
    Gewicht (Zuladung)

Wesentlich für die Laufleistung sind die verwendeten Materialmischungen. Man spricht dabei von weich für Reifen mit großer Bodenhaftung und höherem Verschleiß und hart bei geringerer Bodenhaftung und niedrigerem Verschleiß.

Die Reifenhersteller bieten für die unterschiedlichen Einsatzgebiete (Rennstrecke, Sport, Touren, Enduro) speziell abgestimmte Reifen an. Je nach Einsatzzweck sind die erreichbaren Laufleistungen dadurch sehr unterschiedlich. Ein weicher Reifen speziell für die Rennstrecke soll die bestmögliche Bodenhaftung haben, muss aber häufig schon nach wenigen 100 km gewechselt werden. Ein härterer Reifen für Tourenfahrten hat immer noch eine gute Haftungsfähigkeit, kann aber 10000 km und mehr erreichen. Einige Hersteller verwenden auch Mischformen für die Lauffläche: weiche Außenbereiche für hohe Schräglagenhaftung und ein härterer mittlerer Bereich für eine hohe Laufleistung bei der häufigeren Fahrt geradeaus.