Willreifen.at ist ein österreichisches Unternehmen Montagepartner suchen

Reifen - ABC

ACHSWEISE NEUE REIFEN - WOHIN?

Der bessere Reifensatz bei Achsweisen Tausch wohin ? Eine Frage auf die es viele Meinungen gibt. Anbei die Ergebnisse die ein grosser Automobilclub in Fahrtest mit folgenden Ergebnissen beantwortet:

Aquaplaning: Vorteilhaft auf der Vorderachse. Dagegen auf Hinterachse: Verschlechterung der Seitenführung in Kurven.

Nassbremsen: Vorteilhaft auf der Vorderachse. Dagegen auf Hinterachse: Deutlich längerer Bremsweg.

Trockenbremsen: Leichte Vorteile auf der Vorderachse. Dagegen auf Hinterachse: Etwas längerer Bremsweg. Aussage gilt nicht für Winterreifen: Die weicheren Profilblöcke geben beim Bremsen elastisch nach, was auf der Vorderachse zu einem längeren Bremsweg führen würde.

Spurwechsel bei Nässe (ohne ESP): Vorteilhaft auf der Hinterachse. Dagegen auf Vorderachse: Gefährliches, unakzeptables Ausbrechen der Hinterachse.

Spurwechsel bei Nässe (mit ESP): Vorteilhaft auf der Hinterachse. ESP kann beim Spurwechsel zwar die durch unterschiedliche Profiltiefen bedingten Differenzen in der Seitenführung (in bestimmten Grenzen) korrigieren. Bei schlechteren Reifen auf der Hinterachse wird die „Übersteuer“-Reaktion (Heck bricht aus, Fahrzeug kommt ins Schleudern) zwar Anfangs korrigiert. Zum Ausbrechen kommt es dann, wenn die Grenzen der Physik erreicht sind, umso heftiger!

Gängige Meinungen, dass die Vorderachse die besser bereifte sein sollte, konnten die Tester bestätigen – zumindest was Aquaplaning und Bremsen angeht. Anders beim Prüfkriterium „Spurwechsel“. Hier veränderte sich die Fahrstabilität mit den schlechteren Reifen auf der Hinterachse dramatisch, selbst mit ESP-Ausrüstung. Das Fahrzeug kommt in dem Fall zwangsläufig ins Schleudern, mit dem Risiko schwerer Unfallfolgen. Unter Abwägung sämtlicher Vor- und Nachteile muss somit die alte Streitfrage „wohin mit den besseren Reifen“ ganz eindeutig mit „Hinterachse“ beantwortet werden. Für die Spurstabilität ist sie nun einmal ausschlaggebend (Quelle: ADAC). WILLREIFEN.AT empfiehlt jedoch im Zweifel immer den Tausch aller vier Räder.

ALTER DES REIFENS

Jeder Reifen altert aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse. Das gilt auch für nicht oder wenig benutzte Reifen.

Achten Sie darauf, dass bei Kauf/Verkauf von Pkw-Reifen das Produktionsdatum nicht länger als fünf Jahre zurück liegt! Das heißt im Umkehrschluss, dass ein ungebrauchter Reifen - sachgemäße Lagerung natürlich vorausgesetzt - bis zu fünf Jahre ab Produktionsdatum noch als neuwertig gilt und insofern auch als Neureifen verkauft werden darf.

Pkw-Reifen sollten jedoch auch nach Ansicht der Automobilclubs nur bis zu einem Alter von zehn Jahren genutzt werden. Besonders bei Fahrzeugen, die regelmäßig auf Winterreifen umgerüstet werden, bei Zweitwagen mit niedriger Jahresfahrleistung und auch bei Liebhaberfahrzeugen bzw. Fahrzeugen mit Saisonkennzeichen werden die Reifen jedoch zunehmend länger gefahren. Wegen geringer Jahresfahrleistungen müssen die Reifen dann oft nicht wegen des Verschleißes, sondern aus Altersgründen ersetzt werden.

Unabhängig vom Produktionsdatum beginnt bei Willreifen.at – billig kaufen - die gesetzliche Gewährleistung übrigens erst mit dem Kauf des Reifens zu laufen.

Das Produktionsdatum der Reifen "verrät" übrigens die in die Seitenwand des Reifens eingeprägte vierstellige DOT-Nummer. Steht hier hinter "DOT" und den zwei darauf folgenden vierstelligen Buchstabenkombinationen zum Beispiel eine 0100, bedeutet dies, dass der Reifen in der 01. Kalenderwoche des Jahres 00 (sprich: 2000) gefertigt wurde.

Tatsache ist: Frischer Gummi greift am Besten, deshalb lieber früher als später kaufen!

ALUFELGEN AUCH IM WINTER ?

Unser Antwort ist hier klar – JA! Stahlfelgen neigen zur Korrosion – und das besonders gerne bei den Bedingungen im Winter. Wintertaugliche Alufelgen haben eine Mehrschichtlackierung sowie in vielen Fällen eine Nanotech-Beschichtung, die ein anhaften des Schmutzes verringert. Trotzdem empfiehlt es sich die Felgen regelmäßig zu reinigen. Sie sollten auch darauf achten, dass bei Kettennutzung die lackierte Oberfläche der Fläche nicht berührt wird.

ANHÄNGERBEREIFUNG

Im Gesetz (KFG) besteht kein ausdrückliches Verbot, am Zugfahrzeug Winterreifen und am Anhänger Sommerreifen zu benützen (und umgekehrt). Dies gilt sowohl für leichte ungebremste als auch für schwere (gebremste) Anhänger. Hinsichtlich Spikes gibt es aber die Vorschrift, Anhänger mit gleichartigen Reifen  wie das Zugfahrzeug auszurüsten. Der ÖAMTC empfiehlt, im Zweifel an einem Anhänger, der nicht nur im Sommerhalbjahr genützt wird, eher Winter- oder Ganzjahresreifen zu verwenden.

AQUAPLANING

Aquaplaning nennt man das Aufschwimmen der Reifen  und die dadurch bedingte Manövrierunfähigkeit des Fahrzeuges. Die Kontaktfläche des Reifens wird durch auf der Straße stehendes Wasser geringer - bis das Fahrzeug schließlich "aufschwimmt".
Spezielle Profilanordnungen sorgen heute dafür, dass das Wasser seitlich abgeleitet wird. Aber auch dieser Effekt verringert sich proportional zur wachsenden Geschwindigkeit.
Auch die Profiltiefe  ist regelmäßig zu kontrollieren. Je weniger Profil, desto größer ist die Aquaplaning-Gefahr. Eine den Witterungsverhältnissen angepasste Fahrweise bietet den wirksamsten Schutz.

AUFSTANDSFLÄCHE

Die Aufstandsfläche ist der Bereich des Reifens, der den Untergrund berührt und damit den Kontakt zur Fahrbahn herstellt. Die Aufstandsfläche ist bei Straßenfahrten nicht größer als die Fläche einer Postkarte, was den hohen Stellenwert des Reifens als Sicherheitskomponente am Fahrzeug deutlich unterstreicht.

AUSWUCHTUNG DER REIFEN

So nennt man das Ausgleichen von statischen oder dynamischen Unwuchten am Rad-Reifen-System, die durch ungleiche Massenverteilung verursacht werden und Vibrationen hervorrufen. Das Auswuchten ist unverzichtbar, um ungleichen Verschleiß am Reifen und Schäden an der Radaufhängung zu vermeiden und den Fahrkomfort zu gewährleisten (siehe auch Feinwuchten). Dies geschieht stationär mit einer sogenannten Wuchtmaschine, auf die das Rad aufgespannt wird.

Eine Unwucht am Reifen von 10 g wirkt durch die Fliehkraft im Fahrbetrieb bei 100 km/h immerhin wie 2,5 kg. Erstes Anzeichen für eine Unwucht ist zumeist ein Flattern des Lenkrades bei höheren Geschwindigkeiten.

BILLIGREIFEN AUS CHINA

Davor warnt der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD). Unlängst hatte die Zeitschrift AUTOStraßenverkehr in einem Reifentest vier Sommerreifen aus China mit einem deutschen Fabrikat verglichen – mit alarmierenden Ergebnissen. Ein Reifen, der für 240 km/h zugelassen ist, platzte schon bei Tempo 230. Im härteren Schnelllauftest nach VW-Standard versagten alle vier Fabrikate aus China. Sie lösten sich auf oder barsten. Auch die Bremswerte brachten dramatisch schlechtere Ergebnisse. Bei einer Vollbremsung aus Tempo 100 bei Nässe stoppte das Versuchsfahrzeug VW Golf mit dem deutschen Fabrikat nach rund 65 Metern, ein Fabrikat aus China kam erst nach 91 Metern zum Stehen. Beim aktuellen Winterreifentest der Stiftung Warentest gab es für Billigreifen gleich sechs Mal die Note „mangelhaft”. Beim Abbremsen von Tempo 80 auf 20 km/h war der Bremsweg beim schlechtesten Modell 20 Meter länger als beim besten. Solche Unterschiede können bei einer Vollbremsung über glimpflichen Ausgang und schweren Crash entscheiden, schreibt die Zeitschrift „test“ in ihrer Oktober-Ausgabe. Die Warentester empfehlen daher, einen großen Bogen um Schnäppchenreifen aus Fernost zu machen. Sparen lasse sich beim Reifenkauf auch, indem man auf preisgünstige Angebote von Qualitätsprodukten achtet.
Jeder kann bei willreifen.at Qualität billig kaufen.

BREMSPLATTEN

können durch eine Blockierbremsung entstehen. Bei entsprechend hoher Ausgangs-geschwindigkeit "radieren" die Reifen dabei so heftig über die Fahrbahn, dass sie an der Blockierstelle unter großer Hitzeentwicklung lokal abgeschliffen werden. In der Regel “schlagen” die Reifen danach so stark, dass sie ausgetauscht werden müssen.

C-REIFEN

C steht für "Commercial" und bezeichnet Reifen mit verstärktem Unterbau und damit höherer Tragfähigkeit insbesondere für Transporter und Vans. Wird laut Fahrzeugschein ein "C"-Reifen vorgeschrieben, darf nur ein solcher verwendet werden, selbst dann, wenn andere spezielle seitenwandverstärkte Reifen über den gleichen Tragfähigkeitsindex verfügen. WILLREIFEN.AT bietet für jeden Zweck den geeigneten billigen Transporterreifen.

DIAGONALREIFEN

Bei Diagonalreifen sind die Cordfäden der einzelnen Lagen schräg zur Fahrtrichtung angeordnet. Im Gegensatz dazu gibt es Radialreifen, bei denen die Cordfäden im 90° Winkel zur Laufrichtung angeordnet sind. PKW-Reifen enthalten heute immer eine Radialkarkasse, wobei bei Motorrad-, Flugzeug- und Motorsportreifen auch eine Mischbauweise zum Einsatz kommt.

DOT-NUMMER

Die DOT-Nummer finden Sie an jedem Ihrer Reifen. DOT heißt Department of Transportation und zeigt Ihnen, wann Ihr Reifen produziert wurde. Wie lese ich die DOT-Nummer? Die ersten zwei Ziffern der DOT-Nummer geben die Kalenderwoche an, die beiden letzten Ziffern das Produktionsjahr, in dem Ihr Reifen hergestellt wurde. Reifen, die vor dem Jahr 2000 produziert wurden, haben eine nur dreistellige Kennung. Hier geben die beiden ersten Ziffern die Kalenderwoche der Produktion an. Dahinter ist ein kleines Dreieck eingeprägt - das Zeichen für die 1990er Jahre - und die letzte Ziffer gibt das Jahr in den 90ern an. Fehlt das Dreieck, dann wurde der Reifen in den 80iger Jahren produziert.

EINPRESSTIEFE

Als Einpresstiefe bezeichnet man den Abstand zwischen der Radmitte und der inneren Auflagefläche der Felge auf der Radnabe, der Bremstrommel oder der Bremsscheibe. Eine positive Einpresstiefe (z. B. ET +25) besagt, dass die Felge weiter nach innen (also in Richtung Fahrzeugmitte) baut als nach außen.

GANZJAHRESREIFEN

Wie die Bezeichnung Ganzjahresreifen aussagt, sind diese Reifen für alle Jahreszeiten geeignet. Im Sommer bei 40 Grad Plus oder im Winter bei 20 Grad Minus, der Ganzjahresreifen soll für die Temperaturschwankungen in unseren Jahreszeiten allzeit bereit sein. Dies ist jedoch nur bedingt richtig, da es sich hier natürlich immer nur um einen Kompromiss handeln kann.
Wenn Sie in einer Region mit strengen Wintern wohnen, sollten Sie sich ernsthaft überlegen einen Satz Winterreifen zu kaufen. Wohnen Sie hingegen in einer eher mildwinterlichen Region und müssen auch keine längere Fahrten mit Ihrem Fahrzeug tätigen bzw. können Sie Ihr Fahrzeug bei winterlichen Straßenverhältnissen stehen lassen, bieten sich Ganzjahresreifen hervorragend an. Willreifen.at empfiehlt diese als gute Alternative fürs zweite Fahrzeug.

GÜRTEL

Unter der Lauffläche, direkt über der Karkasse, liegen mehrere Cord-ähnliche Lagen aus dünnen Stahldrähten. Diese so genannten Gürtelfäden liegen im spitzen Winkel zur Lauffläche des Reifens. Der Gürtel sorgt für die Stabilität des Reifens und optimiert eine Vielzahl von Eigenschaften, wie die Verringerung des Rollwiderstandes und dadurch die Temperatur im Reifen. Der gesamte Reifen wird fahrstabil, die Lenkpräzision ist hervorragend. Die Stahlcordfäden sind zum Schutz gegen Rost und um eine bessere Verbindung zum Kautschuk zu erreichen, vermessingt. Zum Schutz der Gürtellage wird, je nach Ausführung, eine Messing- oder Kautschuk Beschichtung aufgetragen, die den Stahlcord gegen Rost schützt und die Verbindung zum Gummi unterstützt. Trotzdem kann bei einer Beschädigung des Reifens kann Feuchtigkeit eindringen und der Stahlgürtel kann rosten. Die Folge: Es kann zu gefährlichen Gürtelablösungen kommen. Der Gürtel wurde bereits aus verschiedenen Materialien hergestellt. So verwendete man in den Anfängen der Reifenherstellung Textilcord. In modernen Hochleistungsreifen werden heute sogar Aramidfasern (Kevlar-Kohlestofffasern) verwendet. Letztendlich ist die Verwendung des Stahlgürtels heute jedoch die Regel und wird in der Reifenherstellung praktiziert.

FABRIKATSBINDUNG

Die sogenannte Fabrikatsbindung wurde vom Bundesverkehrsministerium aufgehoben. Durch diese Aufhebung haben die im Fahrzeugschein ggf. enthaltenen Eintragungen keine direkte Rechtswirksamkeit mehr, sie sind nur noch als Empfehlung anzusehen.

Nur im Hochgeschwindigkeitsbereich sollte man sich weiterhin an die im Fahrzeugschein eingetragenen Fabrikatsempfehlungen halten. Dieser Hochgeschwindigkeitsbereich beginnt beim Geschwindigkeitsindex V und betrifft besonders W-, Y- und ZR-Reifen.

Auch bei für den Straßenverkehr zugelassenen Sportautos, wie z.B. Porsche, Bentley oder Maserati, wird empfohlen, den Eintragungen in den Fahrzeugpapieren bzw. den Empfehlungen der Automobilhersteller unbedingt Folge zu leisten.

KARKASSE

Die Karkasse ist ein wesentlicher Bestandteil des Reifens und besteht aus feinen Cordfäden, früher aus Baumwolle, heute hauptsächlich aus Kunstfaser (im wesentlichen Rayon). Die Karkasse verleiht dem Unterbau Festigkeit und beeinflusst die Faktoren Fahreigenschaft und Komfort. Der Reifenunterbau besteht meist aus einer oder mehreren Karkasslagen, die den entscheidenden Festigkeitsträger bilden. An den Enden wird die Karkasse umgeschlagen um den Wulst aufzunehmen. Vom Verlauf der Cordfäden von Wulst zu Wulst hängt die Reifenbauart ab: Sind die Fäden schräg zur Fahrtrichtung angeordnet, handelt es sich um Diagonalreifen, wenn sie quer angeordnet sind, also im rechten Winkel zur Laufrichtung, spricht man von Radialreifen. PKW-Reifen enthalten immer eine Radialkarkasse, wobei bei Motorrad- und Flugzeugreifen auch eine Mischbauweise zum Einsatz kommt.

KENNZEICHNUNG VON REIFEN

1) Hersteller (Markenname oder -logo)
2) Produktname
3) Größenbezeichnung
    205 = Reifenbreite in mm
      55 = Verhältnis Höhe zu Breite in Prozent. Je kleiner diese Zahl ist, desto flacher ist der Reifen
        R = Radialbauweise
      16 = Felgendurchmesser in Zoll

4)   91= Tragfähigkeitskennzahl
       W = Geschwindigkeitssymbol (siehe unten: Geschwindigkeits-Klassen)
Geschwindigkeits-Klassen: Der Geschwindigkeitsindex gibt an, für welches Höchsttempo die Reifen zugelassen sind.      
P: bis 150 km/h
R: bis 170 km/h
S: bis 180 km/h
T: bis 190 km/h
H: bis 210 km/h
V: bis 240 km/h
W: bis 270 km/h
Y: bis 300 km/h

5) Tubeless = schlauchlos
6) E = Reifen, die ab 40 KW 1998 produziert wurden (4087), müssen eingraviert diese E-Kennung aufweisen. 4 = Code für das Land, in dem die Prüfung durchgeführt wurde (hier: Niederlande)
7) Zulassungsnummer gemäß ECE R 30
8) Hersteller-Code: Reifenfabrik, Reifengröße und –ausführung
Herstelldatum (Produktionswoche/Jahr) 0201 bedeutet 02. Woche 2001

9) Department of Transportation (US-Verkehrsministerium, zuständig für Reifensicherheitsnormen)
10) T.W.I.: Tread Wear Indicator (Profilabnutzungsanzeiger).
Querstege an mehreren Stellen in den Längs-Profilrillen, die bei 1,6 mm Restprofiltiefe auftauche

LAMELLEN

Lamellen sind feinste Einschnitte in den Profilblöcken, welche die Antriebs- und Bremskräfte aufgrund ihrer Eigenschaften, sich zu öffnen und zu schließen auf die Straße übertragen. Eine ausgereifte Lamellentechnik und entsprechende Laufflächenmischung, vorwiegend bei Winterreifen, gewähren bei Außentemperaturen unter 7°C auf nassen und verschneiten Fahrbahnen optimalen Grip, insbesondere beim Bremsen.

LAGERUNG DER NICHT GENUTZTEN REIFEN

Vor dem Einlagern sollte man den Luftdruck an der Tankstelle um 0,5 bar gegenüber der Herstellervorgabe erhöhen. Denn auch wenn Reifen nicht benutzt werden, verlieren sie langsam an Druck.

Die Räder sollten vor dem Abmontieren markiert werden. Am besten geschieht dies mit Wachskreide auf der Lauffläche („VR“ für „vorn rechts“, „HL“ für „hinten links“ etc.). Diese wird nach erneutem Einsatz abgefahren und kann – im Gegensatz zu Kennzeichnungen auf der Felge – später nicht zu Unklarheiten führen.

Reifen und Felgen sollten vor dem Einlagern auf Beschädigungen und Fremdkörper im Profil geprüft werden. Zeigen sich an der Reifenflanke Beulen, so deutet dies auf eine massive Beschädigung der Karkasse hin – der Reifen stellt eine Gefahr dar und muss sofort ersetzt werden.

Darüber hinaus empfiehlt sich eine Messung der Profiltiefe. Der Gesetzgeber fordert wenigstens 1,6 mm Restprofil (auch zu erkennen an den mit „TWI“ im Reifenumfang markierten Stellen: Wenn die dort platzierten Erhöhungen im Reifenprofil bündig mit der Oberfläche sind, muss der Reifen spätestens gewechselt werden). Die Autofahrerclubs empfehlen, Sommerreifen bei drei Millimeter Profiltiefe auszusondern und Winterreifen bei vier Millimeter. Kompletträder (Reifen auf Felgen) sollten mit erhöhtem Luftdruck liegend übereinander gelagert werden. Alternativ bieten sich auch so genannte „Felgenbäume“ oder Wandhalterungen an. Reifen ohne Felgen müssen senkrecht auf einem trockenen, nicht mit Öl o.ä. verunreinigten Boden stehen und sollten alle paar Monate ein wenig gedreht werden.

Reifen mögen es kühl, trocken und dunkel. Sie sollten nicht mit Öl, Fett oder Lösungsmitteln in Berührung kommen. Ein Platz direkt neben einem Kellerfenster ist zu vermeiden – vor allem, wenn dort gerne die tief stehende Wintersonne hinein scheint.

Kaufen Sie Ihre Reifen günstig bei Willreifen.at und nutzen Sie unsere Tipps zur Lagerung !

LAUFRICHTUNGSGEBUNDENE REIFEN

Laufrichtungsgebundene Reifen sollen am Fahrzeug so montiert werden, dass sie in Pfeilrichtung abrollen.
Ausnahme: bei kurzzeitiger Verwendung als Reserverad. Schnellstmöglich vorgeschriebene Montageposition wiederherstellen!
Moderne asymmetrische Reifen sind häufig nicht laufrichtungsgebunden. Diese Reifen müssen mit der Seitenwand „outside“ (Außenseite) nach außen am Fahrzeug montiert werden, damit ihre asymmetrischen Profile optimal eingesetzt werden.
Reifen mit beiden Eigenschaften, die also gleichzeitig laufrichtungsgebunden und asymmetrisch sind, müssen zusätzlich seitenrichtig (an der linken/rechten Fahrzeugseite) montiert werden.

LUFTDRUCK/REIFENFÜLLDRUCK

Viele Reifenschäden und Unfälle werden durch einen falschen Reifenfülldruck ausgelöst. Doch der Luftdruck hat auch entscheidenden Einfluss auf den Reifenverschleiß und den Kraftstoffverbrauch. Und – nach der aktuellen Statistik fahren bis zu 80% aller PKW mit falschem Luftdruck!
Gerade zu geringer Luftdruck an einem oder mehreren Rädern hat nicht unerhebliche ökonomische und ökologische Auswirkungen:
Ein Minderdruck von 0,2 bar führt zu einem Prozent mehr Spritverbrauch und einer 10 Prozent geringeren Reifenlebensdauer.
Bei 0,4 bar Minderdruck hat dies einen zwei Prozent höheren Spritverbrauch und eine 25 Prozent geringere Lebensdauer zur Folge.
0,6 bar Minderdruck gar erhöht den Benzinverbrauch um vier Prozent und reduziert gleichzeitig die Lebensdauer des Reifens um 45 Prozent.

Darüber hinaus ist zu geringer Luftdruck höchst gefährlich. Durch die verstärkte Walkarbeit des schlappen Reifens erhitzt er sich übermäßig und kann im Bereich der Karkasse (des Reifenunterbaus) bis zu 130 °C heiß werden, was im schlimmsten Fall zum Platzen des Reifens führen kann.

Den vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Luftdruck finden Sie in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs und z.B. in der Tankklappe oder am Türholm vermerkt. Der Luftdruck sollte bei jedem Tankstopp, mindestens aber alle vier Wochen überprüft werden. Die Prüfung muss am kalten Reifen durchgeführt werden, da wärmere Reifen einen höheren Druck aufweisen. Deshalb nie aus einem warmen Reifen Luft ablassen!

Und vergessen Sie nicht den Reservereifen, denn im Notfall brauchen Sie ihn dringend und dann sollte er auch einsatzbereit sein!

MISCHBEREIFUNG

Streng genommen ist nach dem Gesetzestext der Straßenverkehrszulassungs-Ordnung (StVZO, § 36) nur die Montage von Reifen unterschiedlicher Bauart unzulässig, sprich: Radial- und Diagonalreifen dürfen nicht an einem Fahrzeug zum Einsatz kommen.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff "Mischbereifung" aber auch verwendet, wenn man an die gleichzeitige Montage von Sommer- und Winterreifen denkt oder an die Verwendung unterschiedlicher Profile, Reifengrößen, Fabrikate etc. Gänzlich verboten ist die Montage unterschiedlicher Reifengrößen — Ausnahme: Montage des Notrades im Pannenfall zur Fahrt in die Werkstatt. Eine weitere Ausnahme gibt es bei einigen Sportwagenmodellen, hier ist aber ausdrücklich im Kfz-Schein vermerkt, dass vorne und hinten unterschiedlich große Reifen zu verwenden sind.

Auch wenn es nicht ausdrücklich verboten ist, empfehlen Reifenexperten und Fahrzeughersteller, ausschließlich Reifen gleichen Fabrikats und gleicher Profilausführung zu verwenden.

Besonders gravierende Änderungen im Fahrverhalten können auftreten, wenn gleichzeitig Sommer- und Winterreifen montiert werden. Die jeweiligen Stärken dieser Reifen sind für die besonderen Einsatzbedingungen ausgelegt. Je nach Fahrbahnzustand und Einsatzbedingungen kommt es bei gemischtem Einsatz dann vor, dass die eine Reifensorte noch sicher greift, während die andere ihr Limit an Haftfähigkeit erreicht oder gar schon überschritten hat. Auf winterlich glatter Fahrbahn bricht die mit Sommerreifen bestückte Achse zwangsläufig früher aus und blockiert beim Bremsen sofort.

NIEDERQUERSCHNITTREIFEN

Im Pkw-Bereich wird bei Niederquerschnittreifen auch von "Breitreifen" gesprochen. Gemeint sind damit Reifen mit Höhe/Breite-Verhältnissen ab 50% 0,50 (z.B. 215/50 ZR 17). Die Vorteile solcher Reifen zahlen sich insbesondere für Fahrzeuge höherer Geschwindigkeitsklassen durch höhere Fahrstabilität, bessere Lenkpräzision und die Möglichkeit zum Einbau größerer, wirksamerer Bremsanlagen aus. Breitreifen verfügen meistens über ein besonders ansprechendes Profil-Design, denn die Reifen sollen vor allem sportlich und attraktiv wirken.

PANNENSICHERE REIFEN

Reifen mit Notlaufeigenschaften haben je nach Hersteller unterschiedliche Bezeichnungen, diese heißen zum Beispiel „RunFlat“, „EMT“, „DSST“ uvm. Diese Reifen bieten durch eine verstärkte Reifenflanke die Möglichkeit auch nach starker Beschädigung weiterzufahren. Diese Verstärkungen sind Gummiwülste auf denen sich der Reifen nach einer Panne abstützt, eine Weiterfahrt ist bis zu 100 Kilometer und mit einer maximalen Geschwindigkeit von 80km/h möglich. Oft bemerkt man den Druckverlust gar nicht, so dass eine Nutzung nur in Verbindung mit einem Reifendruckkontrollsystem gestattet ist. Wie fast alles Positive gibt es natürlich bei der Nutzung von pannensicheren Reifen auch einige nicht ganz optimale Aspekte. Diese Reifen sind naturgemäß erheblich schwerer, auch der Federungskomfort ist durch die Flankenverstärkung eingeschränkt, die Fahrzeuge wirken härter und das Abrollgeräusch ist ein wenig lauter. Trotzdem sollte der Faktor Sicherheit hier über dem Fahrkomfort stehen.

PR (PLY RATING) 

Das "PR" steht hinter der Reifengröße und bezeichnet das Maß für die Festigkeit der Karkasse. Die "PR-Zahl" gibt an, welche Festigkeit das verwendete Karkassmaterial im Vergleich zu Baumwollcord besitzt. Diese Bezeichnung wird heute kaum noch verwendet und war früher überwiegend bei C-Reifen zu finden. Bei Pkw Reifen gibt es diese Klassifizierung seit Jahrzehnten nicht mehr. Während die Karkasse anfangs aus Baumwolle gefertigt wurde, verwendet man heutzutage ein qualitativ höherwertigeres Karkassmaterial.

PROFILTIEFE

Die gesetzliche Mindestprofiltiefe unterscheidet sich sowohl nach Fahrzeugtyp als auch nach Winter oder Sommerbereifung.

Folgende Regeln sind hier anzuwenden:
PKW     Sommerreifen  -   min. 1,6mm
            Winterreifen    -   min. 4 mm
Motorradreifen     min. 1,6 mm  
Moped                  min. 1 mm

Da Ganzjahresreifen vor dem Gesetz wie Winterreifen behandelt werden, gilt für diese die gleiche Mindestprofiltiefe wie bei PKW Winterreifen.                                                         
Wir bitten zu beachten, dass es sich bei den angegebenen Profiltiefen um gesetzliche Vorgaben handelt und empfehlen aus sicherheitstechnischen Gründen einen wesentlich früheren Tausch.

RADMUTTERN/ANZUGSDREHMOMENT

Wichtig bei der Radmontage ist das gleiche Anzugsmoment der Radmuttern. Werden diese zu fest oder unterschiedlich angezogen, kann es zu Verformungen an der Radnabe, der Bremsscheibe oder der Felge kommen. Richtig angezogen werden Schrauben über Kreuz und mit einem Drehmomentschlüssel. Das Anzugsmoment variiert je nach Fahrzeugtyp und Felge. Überlassen Sie deshalb auch das umstecken den geschulten Montagepartnern von WILLREIFEN.at.

REIFENGAS

Das moderne Befüllen von Fahrzeugreifen mit Reifengas bietet im Vergleich zur Luftbefüllung eine Reihe von Vorteilen, die je nach Einsatzart der Reifen mehr oder weniger zum Tragen kommen können. In der Formel1 und der Luftfahrt werden Reifen schon seit langer Zeit mit Stickstoff gefüllt Die wesentlichen Vorteile der heute in Verwendung stehenden Reifengase sind:
- Der übliche Druckabfall im Reifen wird durch die größeren Moleküle eines Reifengases erheblich reduziert.
- Der sich in der normalen Druckluft befindliche Sauerstoff war bis jetzt immer der Grund für einen beschleunigten Alterungsprozess des Gummis. Mit Reifengas kann dieser Prozess verzögert werden, da Stickstoff mit Gummi chemisch weniger reagiert.
- Sauerstoff und Feuchtigkeit waren es auch, die bei der Diffundierung durch Gummi die Festigkeitsträger (Korde und Seile) oxidieren ließen. Auch diese Reaktion wird beim Einsatz von Reifengas weitestgehend unterbunden, ebenso der Felgenrost.

Durch diese drei Punkte entsteht ein zusätzlicher Schutz der Karkasse, eine wesentliche Verlängerung der Reifenlebensdauer und eine erhöhte Sicherheit. Vielfach wird den heute in Verwendung stehenden Reifengasen auch ein Plus an Abrollkomfort und ein geringeres Abrollgeräusch zugesprochen. Einen mit Reifengas befüllten Reifen erkennt man meist an der farbigen Ventilkappe.

REIFENSCHÄDEN

Moderne Reifen sind von Haus aus äußerst belastbar, jedoch nicht gegen manche Schäden die dem Reifen im Zuge des Gebrauches zugefügt werden. Die häufigsten Ursachen für diese Beschädigungen sind folgende:
- zu geringer Reifendruck
- Mechanische Beschädigungen durch Überfahren von Gegenständen oder Bordsteinkanten
- Schnitte durch Hochdruckreiniger

Viele Schäden am Reifen sind auch den Laien erkennbar, wir empfehlen deshalb in regelmäßigen Abständen die Reifen genau zu kontrollieren. Schnitte, Risse, Beulen
oder ausgebrochene Profilteile sind hier untrügliche Zeichen. Ebenso wie eingedrungene Nägel, Schrauben etc. Stellelen Sie so eine Beschädigung fest, sollten Sie umgehen einen der Montagepartner von WILLREIFEN.at aufsuchen. Kontrollieren Sie ebenfalls ob der Abrieb auf allen Stellen des Profiles gleichmäßig ist. Ungleich abgefahrene Reifen können zum Beispiel auf eine falsche Spureinstellung hinweisen. Oft sind Schäden reparierbar, dies spart Geld und Ressourcen, dies kann jedoch nur ein Fachmann feststellen.  

SÄGEZAHNBINDUNG

Reifen sind auf gute Nass- und Aquaplaning-Eigenschaften ausgelegt, damit sie ein Höchstmaß an Sicherheit bieten. Vor allem breitere Hochgeschwindigkeitsreifen besitzen eine offene Profilgestaltung und einen hohen Profil-Negativanteil (wenige hochstehende Profilblöcke) im Reifenschulterbereich, um möglichst viel Wasser aufzunehmen und abzuleiten. Beim Fahren kommt es an den Profilstollenblöcken aber zu hohen Schlupfbewegungen, die unter Umständen zu einem sägezahnförmigen (stufenförmigen) Verschleißbild führen können – hauptsächlich an den Reifen der nicht angetriebenen Achse. Die Folge: Verminderte Laufruhe und ein schlechteres Geräuschverhalten. Vorbeugen kann man dem Sägezahnverschleiß durch korrekte Einstellung und Überwachung des Luftdrucks sowie durch frühzeitiges (ca. 5000 bis 8000 km) seitengleiches Wechseln der Räder von vorn nach hinten. Empfehlungen der Fahrzeughersteller findet man dazu meist in der Fahrzeug-Bedienungsanleitung. Hat sich der Sägezahn jedoch schon zu stark ausgebildet, hilft gegen dieses Problem – wenigstens bei Reifen ohne so genannte Laufrichtungsbindung – allenfalls noch ein diagonaler Tausch der Räder.

SPEED INDEX/GESCHWINDIGKEITSKENNUNG

Die Kennzeichnung auf der Flanke jedes Reifens enthält unter anderem auch einen Buchstaben, der Aufschluss gibt über die zulässige Höchstgeschwindigkeit, für die dieser Reifen geeignet ist.
Beispiel: 195/65 R 15 H — das H steht für "bis 210 km/h".
Am häufigsten findet man im Pkw-Reifensegment die folgenden Buchstaben für den Speed-Index: Q = 160 km/h R = 170 km/h S = 180 km/h T = 190 km/h H = 210 km/h V = 240 km/h W = 270 km/h Y = 300 km/h ZR = über 240 km/h
Welche Reifen für Ihr Fahrzeug zugelassen sind, steht im Fahrzeugschein.

STURZ

Unter Sturz versteht man die Neigung des Rades senkrecht zur Fahrbahn. Ist das Rad oben nach außen geneigt, dann ist der Sturz positiv (+); bei oberer Neigung des Rades nach innen ist der Sturz negativ (-). Diese Schrägstellung hat mehrere Effekte: Das Radlager wird entlastet, die Flatterneigung der Räder wird vermindert und die Seitenführung wird verbessert.

VENTIL

Man unterscheidet zwei Arten von Ventilen: Gummiventile, die das Felgenloch selbst abdichten. Schraubventile, die zum Abdichten einen Dichtring verwenden. Achtung: Ventile sind sehr empfindlich gegen Schmutz, Staub und Feuchtigkeit. Deshalb sollte das Ventilkäppchen immer fest aufgeschraubt sein.

WALKARBEIT

Durch periodisches Einfedern aufgrund des Abrollvorgangs wird der Reifen verformt. Die Gewebelagen des Reifenunterbaus reiben aneinander (walken), dadurch wird Hitze freigesetzt und Rollwiderstand erzeugt. Ist z. B. der Luftdruck zu gering, kann der Reifen durch übermäßiges Walken überhitzen und zerstört werden.

WINTERREIFENPFLICHT (vom 1. November bis zum 15. April)

Für Fahrzeuge der Klassen M1 und N1 (Personen-/Kombinationskraftwagen, Lastkraftwagen bis 3,5 t) gilt seit 1.1.2008:
Wann gilt die Winterreifen-Pflicht?
Die Vorschrift zur Winterreifen-Pflicht gilt von 1. November bis 15. April (seit 1.1.2008) mit dem ausdrücklichen Zusatz "bei winterlichen Verhältnissen". Das heißt bei Schnee, Matsch oder Eis. Ausgenommen sind parkende Fahrzeuge. Als Alternative zu Winterreifen können mit Einschränkungen auch Schneeketten verwendet werden.
Vorsicht: Einfache Straßennässe beispielsweise kann bei Sinken der Temperatur zu Glatteis führen. In diesem Fall gilt die Winterreifenpflicht!
Was besagt die Winterreifen-Pflicht?
Lenker von PKW, Kombikraftwagen oder LKW mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3500 kg (3,5 t) dürfen im angeführten Fall ihr Fahrzeug nur dann in Betrieb nehmen, wenn an allen Rädern Winterreifen montiert sind oder wenn Schneeketten an den Antriebsrädern angebracht sind. Schneeketten allerdings nur dann, wenn die Fahrbahn mit einer zusammenhängenden oder nicht nennenswert unterbrochenen Schnee- oder Eisschicht bedeckt ist und wenn dadurch die Oberfläche der Fahrbahn nicht beschädigt wird.
Welche Geldstrafen werden bei Verstößen verhängt?
Verstöße gegen diese Vorschrift werden bestraft. Einfache Verstöße werden mit einer Organstrafverfügung in der Höhe von EUR 35,00 geahndet. Liegt der Tatbestand einer Gefährdung vor, können in einem Verwaltungsstrafverfahren bis zu EUR 5.000,00 verhängt werden. Die Exekutive hat auch die Möglichkeit, das betroffene Fahrzeug abstellen zu lassen.
Welche Reifen gelten als Winterreifen?
Reifen gelten für den Gesetzgeber bzw. die Exekutive nur dann als Winterausrüstung, wenn in der Seitenwand eine Gravur mit der Aufschrift "M+S" (gleichwertige, alternative Bezeichnungen sind: "MS", "M.S.", "M/S", "M&S" oder "M-S") vorhanden ist UND die Profiltiefe über die gesamte Reifenbreite mehr als 4 mm (bei Diagonalreifen 5 mm) beträgt. Das gilt auch für Ganzjahresreifen und Spikereifen.
Eine Kennzeichnung von Winterreifen ausschließlich mit einem Schneeflocken- bzw. Schneekristall-Symbol ist in Österreich NICHT als Winterreifen-Kennzeichnung anerkannt.
Entscheidend für die Erfüllung der Winterreifen-Pflicht im österreichischen Bundesgebiet ist daher die M+S Kennzeichnung. Nutzen Sie WILLREIFEN.AT um günstig Winterreifen zu kaufen.

WULST

Der Wulst hat die wichtige Aufgabe, den Reifen sicher und stabil auf der Felge zu halten. Er funktioniert wie ein Ring und enthält einen oder mehrere Drahtkerne mit den darumgelegten Enden der Karkassenfäden.